Mehr Sicherheit und Compliance mit Veeam DataLabs

Veeam DataLabs hieß bislang Virtual Lab und erhält mit dem Update 4 neue Funktionalitäten, mit denen mehr Sicherheit, Compliance und einheitlichere IT-Abläufe erreicht werden.

Veeam DataLabs besteht aus einer Reihe leistungsstarker Features, mit denen IT-Profis und Entwickler:

  • Workloads in einer isolierten Umgebung testen können,
  • um Updates und Patches zu überprüfen,
  • nach Sicherheitslücken zu suchen,
  • die Compliance sicherzustellen und die Wiederherstellbarkeit der Veeam-Backups zu bestätigen.

Veeam DataLabs – Staged Restore bietet Unternehmen die Möglichkeit, erforderliche Änderungen am Datenbankinhalt oder an Anwendungs-/Betriebssystemeinstellungen vorzunehmen, bevor eine VM in der Produktivumgebung wiederhergestellt wird.

Anwendungsbereiche für Staged Restore:

  • Einhaltung des „Rechts auf Vergessen werden“ im Rahmen der DSGVO, da dieselben Anwendungen oder Skripts genutzt werden können, die auch für das Löschen persönlicher Daten in den Produktivsystemen vorgesehen sind.
  • Vereinheitlichung der IT-Abläufe, da Administratoren die erforderlichen Änderungen der Betriebssystemeinstellungen (z. B. IP-Adresse, DNS oder Firewall) vornehmen, Anwendungen installieren oder entfernen oder andere Maßnahmen durchführen können, damit die VM den Anforderungen der Zielumgebung entspricht, noch bevor sie dort wiederhergestellt wird.

Für den Zugriff auf Staged Restore ist die Enterprise Edition erforderlich.

Veeam DataLabs – Secure Restore ermöglicht es Unternehmen, innerhalb von Backups auf:

  • Imageebene Gastdateisysteme auf Malware, wie Computerviren oder Ransomware zu überprüfen,
  • bevor sie die Dateien in die Produktivumgebung wiederherstellen. Dies wird durch Bereitstellen von
  • Platten auf dem Mount-Server erreicht, der mit dem Backup-Repository verbunden ist.

Anwendungsbereiche für Secure Restore:

  • Erkennung „schlafender“ Ransomware im ausgewählten Wiederherstellungspunkt, um diese Schadsoftware nicht mit der VM wiederherzustellen und Angriffe zu vermeiden.
  • Überprüfung von Backups aus Außen- und Zweigstellen (ROBO) mit weniger IT-Kontrolle vor der Wiederherstellung ins HQ-Rechenzentrum in ROBO-Disaster-Recovery-Szenarien.
  • Scan des Wiederherstellungspunkts mit einem anderen Virenschutzprogramm als dem, das  auf den VMs installiert ist, um seltene oder neue Malware zu erkennen.

Unterstützte Plattformen

Das Update 4 unterstützt alle kürzlich veröffentlichten Plattform-Updates, inklusive den folgenden:

  • Microsoft Windows Server 2019 als Gastbetriebssystem für virtuelle Maschinen, die durch Veeam Backup & Replication geschützt werden, für die Installation von Veeam Backup & Replication und alle Remote-Komponenten sowie für Backups mit Veeam Agent for Microsoft Windows.
  • Microsoft Windows 10 Update Oktober 2018 als Gastbetriebssystem für virtuelle Maschinen, die durch Veeam Backup & Replication geschützt werden, für Gast-VMs, für die Installation von Veeam Backup & Replication und alle Remote-Komponenten sowie für Backups mit Veeam Agent for Microsoft Windows.
  • Microsoft Windows Server Hyper-V 2019 als Hypervisor-Host, einschließlich für VMs mit Virtual Hardware Version 9.0.
  • Microsoft Active Directory 2019, Exchange 2019 und SharePoint 2019 für die anwendungsspezifische Verarbeitung sowie für Wiederherstellungen auf Objektebene mit Veeam Explorer.
  • Oracle Database 18c für die anwendungsspezifische Verarbeitung auf Windows-basierten VMs, einschließlich Transaktionsprotokoll-Backups und Point-in-Time-Wiederherstellungen.
  • VMware vSphere 6.7 U1 ESXi, vCenter Server und vCenter Server Appliance (VCSA).
  • VMware vCloud Director 9.5.

Quelle: Veeam

Kontakt

Carsten Zinnecker – E-Mail: czi@dynabit.de – Tel.: +49 (30) 399230-23

Jens Labahn – E-Mail: jla@dynabit.de – Tel.: +49 (30) 399230-26